Mein Papa hat meine vor 2 ½ Jahren verstorbene Mama mir gegenüber abfällig als "Püppchen" bezeichnet. 🤯 Weil sie ihm mal gesagt hatte, dass die 10 Jahre - nach einer Kindheit im Eigenheim mit großem Garten und vor dem Umzug ins eigene Haus -, die sie mit ihm in einer Mietwohnung verbracht hat, aufgrund des Mangels an Privatsphäre die "schlimmsten ihres Lebens" gewesen seien.
"Püppchen".
Wundert sich noch irgendwer, dass ich zu dieser 🤬 Familie immer mehr auf Distanz gehe?
Ich bin es so über, zu all seinen dummen, unsensiblen, unreflektierten verbalen Entgleisungen ständig gute Miene machen zu müssen. Das Blöde ist nur, dass er wahrscheinlich echt nicht checkt, dass er was falsch macht, weil er einfach nicht intelligent genug ist, es zu begreifen. Plus: es gibt sicher auch haufenweise psychologische Gründe, aus denen er sich so äußert, Selbstschutz, Projektion, Verdrängung, Schuldgefühle, etc.
Wäre er nicht mein Papa, hätte ich den Kontakt längst abgebrochen.
Auf jeden Fall habe ich ihm diesmal ordentlich "as Gas eigstellt". Meine Mama war keine einfache Frau und hat durch ihr eigenes Päckchen, das sie mit sich trug, auch sehr viel Negatives im Leben sämtlicher Familienmitglieder verursacht.
Aber was diese Löwin ganz sicher nicht war, war ein "Püppchen".
Boah, bin ich sauer.
@naatschn ich möchte das jetzt auf keinen Fall klein reden und kenne natürlich die Gegebenheiten nicht. Was ich aber kenne ist der Begriff „Püppchen“ als Kosenamen. So wie z.B. „Schatz“. Deshalb kann ich jetzt grade nur schwer die Dramatik erkennen.
Für mich liest sich das so, als würde man sich über Schatz aufregen weil es symbolisiert das die Personen kalt und eisern für jemanden geworden ist.
Wie gesagt. Wenn es abwertend gemeint ist, dann ok. Ich kenne es allerdings anders.